Dienstag, 28. September 2010

Internet ..

Eine kurze Zwischeninformation:
Ich habe in meine Hotel für die nächsten Tage kein Internet, deshalb konnte ich auch gestern meinen aktuellen Post nicht hochladen.
Es ist wirklich schade, aber zum Glück haben wir heute doch kurz die Möglichkeit ins Internet zu gehen. Deshalb erst heute mein Post von gestern :)
 - besser spät als nie ;)

Sonntag, 26. September 2010

ENDLICH angekommen !! :)

Nach einer langen anstrengenden Reise bin ich nach ungefähr 20 Stunden endlich heute Mittag in unserem Hotel angekommen. Trotz einer schlaflosen Nacht, viel Aufregung und Stress hat alles gut geklappt und ich freu mich so sehr in dem Land zu sein, von dem ich bisher nur träumen durfte.
Auch wenn die Strecke vom Flughafen bis hierher nicht viel hergegeben hat, hat mich doch alles was ich sehen, hören und riechen konnte fasziniert.
Der wunderbare Duft aus einer Mischung aus fremden Kräuter, Weihrauch und Tabak hat mich bereits am Flughafen empfangen und mich bei jedem Schritt bis zu meinem Hotelzimmer begleitet. 
Von dem Land hab ich bisher nicht viel entdecken können, außer eine immer gleich aussehende Landschaft bestehend aus Bäumen und vertrocknetem Gras. Die kleinen Dörfchen haben mich von Weitem schon ganz neugierig gemacht und ich kann den Kontakt zu den Menschen hier kaum erwarten.
Morgen wird es erstmals richtig interessant: Nach einer Einführung von UNICEF Malawi geht es in die Miteme Primary School.


Jetzt geh ich erstmal schlafen, denn das hab ich dringeeeend nötig ;) !

Donnerstag, 23. September 2010

Sinn der UNICEF Projektreise

Viele fragen sich vielleicht, warum man eine solche Projektreise überhaupt unternimmt. 
Einer ausgewählten Gruppe von freiwilligen Mitarbeitern bietet UNICEF im Abstand von zwei Jahren die Möglichkeit an, an einer Projektreise teilzunehmen.
Vorraussetzung ist eine langjährige unentgeltliche Arbeit für UNICEF und die Zusage, weiter für UNICEF tätig zu sein. Die meisten Länder, in denen UNICEF aktiv ist, liegen geografisch aber auch emotional und kulturell fern der eigenen Erfahrungswelt. Um diese Distanz zu überwinden, ist es hilfreich, die Projekte in den Ländern mit eigenen Augen zu sehen, mit den betroffenen Menschen zu sprechen und ihren Alltag zu erleben.
So können die Freiwilligen den Menschen in Deutschland noch besser nahe bringen, warum die Arbeit von UNICEF für die Kinder dieser Welt so wichtig ist.

Projektreisen sind auch eine Maßnahme, um neue Spender und Unterstützer für die UNICEF-Projekte zu gewinnen. Dadurch dass die Mitarbeiter vor Ort waren, können sie viel authentische und eindrücklicher von der UNICEF-Arbeit berichten. Damit schaffen sie Transparenz und Verständnis für die Organisation und leisten einen wertvollen Beitrag für die Öffentlichkeitsarbeit und Spendenwerbung in Deutschland.

Malawi

Malawi ist ein wunderschönes Land im Süd-Osten von Afrika.
Doch leider gehört es zu den ärmsten Ländern der Welt, die Hälfte der Einwohner müssen mit weniger als 0,5 US Dollar (nationale Armutsgrenze) am Tag auskommen!
Zudem kommt noch eine hohe Kindersterblichkeitsrate, mangelnde Bildung, Unterernährung und eine hohe HIV-Prävalenzrate (ca. 12%).
All dies ist verantwortlich dafür, dass das Land selbst kaum eine Chance hat sich weiter zu entwickeln und vorallem für den Einzelnen etwas aus seinem Leben zu machen.
Deshalb unterstützt UNICEF viele Programme, die zu diesen Themen die Situation der Kinder verbessern sollen. Der Bau von Schulen, AIDS- und Wasserprojekte, sollen für eine aufklärende und dauerhafte Hilfe sorgen.

Und nun noch ein paar interessante Fakten über Malawi:
Einwohnerzahl:    14 Millionen
Hauptstadt:         Lilongwe
Amtssprache:       Chichewa & Englisch
Religion:              Christentum (80%)

Ich bin dabei!

Es ist unglaublich, aber wahr: Ich fliege schon  übermorgen, Samstag nach Malawi!
Diese Reise darf ich nur wegen einer viel weniger erfreulichen Tatsache antreten: 
Eigentlich wurde meine Mutter Ursula Grass, deren Lebenstraum diese UNICEF Projektreise ist (genauso wie meiner), dafür ausgewählt.
Leider bekam sie vor 2 Wochen eine schwere Lungenentzündung und musste deshalb die Reise absagen. :(
Ich wünsche mir sehr, dass sie die Reise antreten könnte, doch gleichzeitig ist meine eigene Vorfreude auf die kommende Woche riesig groß!
Nach einer Woche beten und bangen ob ich nun an ihrer Stelle fliegen kann, habe ich gestern endlich die gute Nachricht bekommen: Ich bin dabei !!! :)